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Verlosung: Hi-Res Kopfhörer von Sony

Neue Kopfhörer, neue Sounddimension. Das versprechen die High-Res Kopfhörer von Sony. Und das halten sie. Nachdem man sich 20 Minuten durch die Bedienanleitung wurstelt (bei einem Kopfhörer!) und diese vor dem ersten Gebrauch aufladen muss, wird man mit einem einmaligen Sounderlebnis belohnt! Wie dieses zustande kommt, könnt ihr dem ausführlichen Interview mit dem Produzenten und Testimonial Bálint Dobozi entnehmen.

 

Balint Dobozi produziert Musik in verschiedenen Bereichen. Gemeinsam mit Domenico Ferrari
arbeitet er zur Zeit an Studioprojekten, wie ihrem Debütalbum, Filmmusik für den Dokumentarfilm
«Carl Lutz—der vergessene Held» und Musikproduktionen für Lea Lu. Ausserhalb des Studios beschäftigen ihn Live-Projekte, unter anderem mit Skor ♥ und JJ & Palin. Mit einem Freund zusammen macht er noch das kleine Label Le Bal Records.

 

A/SH durfte die Kopfhörer  testen und kann das ausserordentliche Hörerlebnis bestätigen. Deshalb  verlosen wir ein paar High-Res Kopfhörer MDR-1ADAC von Sony. Was, wie, wo erfahrt ihr nach dem Interview, das von der VICE (Noisey) Redaktion geführt wurde.

 

 

Du arbeitest nicht bloss als Musiker und DJ in Clubs, sondern schaffst als Produzent auch Musik für Film und Werbung — wie kam es dazu?

 

Bálint Dobozi: Musik ist eine alte Leidenschaft, ich hatte früh schon Klavierunterricht. Darüber kam ich zum Keyboard (von der Klassik zum Jazz). Wenn man die Elektronik mal in den Händen hatte, kommt man relativ schnell dazu, den Computer zu nutzen, du schliesst die Geräte zusammen, lässt Arrangements über die Synthesizer laufen und beginnst zu produzieren. Das hat viel mit Neugierde und Faszination zu tun, einerseits für die Technik, aber vor allem auch dass du selbst die Klänge zusammensetzt und dir anhören und aufnehmen kannst. Früher gingen Musiker ins Studio und ein Tontechniker nahm das auf und mischte es ab. Heute ist das viel näher verbunden, ich merke selber, was muss lauter sein und was leiser. Der moderne Produzent macht sehr viel mehr, muss sehr viel mehr können oder davon zumindest eine Ahnung haben. Die Kernaufgabe bleibt jedoch Komposition und Produktion.

 

Was ist der Unterschied zwischen einem akustischen und einem elektronischen Instrument, und was beachtet man besonders?

 

Bei einem akustischen Instrument, lernt man indem man übt, lernt wie es funktioniert, wie es klingt. Beim Synthesizer gilt das gleiche. Du musst wissen was jeder von den 20U30 Reglern macht, dass der richtige gewünschte Sound rauskommt. Es geht um den Klang, den du kreieren kannst. Du musst dein Instrument kennen, sowohl das akustische als auch das digitale. Das ist technischer, eher intuitiv und abstrakt. Ich mag elektronische Geräte, die für jede Funktion einen kleinen Regler haben.

 

Die Qualität kann bei verschiedenen Equipments sehr variieren. Wie wichtig ist dir die Qualität?

Ich finde, und das würden mir viele bestätigen, dass es bei der Musik um den Ausdruckbgeht, die Komposition, und wie das Stück gespielt ist. Natürlich kannst du auch mit günstigem Equipment ein fantastisches Stück aufnehmen—

 

—Und mit diesem Equipment auch guten Sound produzieren?—

Dass es audiophil ist, und gut klingt, dass man denkt der Klang ist im Raum – nein. Von der Performance her wiederum schon. Jemand der sich mit Musik beschäftigt – ob er jetzt produziert oder gerne konsumiert – der kommt nicht drum rum sich zu überlegen, wie es besser klingen kann.

 

 

Wo bemerkt man eine Differenz bei der Qualität? Bereits bei der Produktion oder spielen eher die Kopfhörer oder die Boxen eine Rolle?

Bei der Produktion geht es darum, dass die Qualität von der ganzen Reihe der Geräte die du brauchst, einigermassen gut ist. Vom Mikrophon ins Kabel, in den Vorverstärker bis zum Analog-Digital-Wandler. All diese Komponenten – da gibt es welche für CHF 100.– und welche für mehrere CHF 1000.–. Du kannst auf allen tolle Stücke produzieren, aber nicht auf allen werden sie toll klingen.

 

Ist es dir persönlich wichtig, dass sie auch toll klingen? Die Ansprüche steigen ja stetig.

Ich finde es wichtig, dass man mit den vorhandenen Mitteln das qualitativ Beste rausholt. Wenn man gutes Material hat, kann man mit mehr Qualität technisch viel mehr damit anstellen, ohne dass der Klang schlechter wird. Deshalb ist der gute Sound extrem wichtig, denn das wirkt sich schlussendlich aus auf das Hörerlebnis aus, selbst bei einem kleinen mobilen Gerät. Mit gutem Sound kommt man dem, was der Produzent an erster Stelle gemacht hat, extrem nahe. Man kann Details im Sound erkennen, die du bei winzigen Telefonlautsprechern und MP3 nicht hören kannst. Da hörst du das Wesentliche, kannst mitsingen, aber feine Unterschiede verschwinden.

 

 

Was kann man sich unter Hi-Res Audio vorstellen?

Die klassische CD hat eine bestimmte, für die damaligen Umstände gute digitale Auflösung von Audiodaten, jedoch wurde schon damals oft bemängelt, dass ein guter Plattenspieler oft immer noch besser klingt – ein Streit, der vergleichbar ist mit dem zwischen analoger Fotografie auf Film und den ersten digitalen Kameras: Letztere hatten nun mal noch nicht so eine hohe Auflösung und das Bild war sichtbar verpixelt. Später, mit dem Aufkommen von MP3, wurde die Klangqualität dann nochmals massiv schlechter, die Musik wurde so richtig zu Tode komprimiert. Hi-Res hingegen steht in einer Welt schneller Datenübertragung und hoher Speicherkapazität für eine Veränderung in Richtung mehr Qualität, für mehr Freude am Hören. Die Musik wird mit 96kHz Abtastfrequenz und 24 bit Bitrate wesentlich höher aufgelöst als auf einer CD und kommt so viel näher an den ursprünglichen Klang bei der Aufnahme heran.

 

Also gibt es tatsächlich extreme Differenzen bezüglich der Soundqualität.

Auf jeden Fall. Einerseits bei der Produktion, wie auch vor allem beim Konsumieren der Musik. Mit dem gleichen Kopfhörer fällt dir der Unterschied zwischen einem wirklich schlechtem MP3 und einer vollaufgelösten CD-Qualität auf. Und umgekehrt, wenn ich die gleiche Aufnahme einerseits auf alten günstigen Kopfhörern höre, und danach auf Hi-Res-Kopfhörern, wie diejenigen von Sony – Das sind Welten. Ein guter Kopfhörer übertraÅNgt alle Frequenzbänder sehr gut. Auch die Bässe kommen sehr gut rüber. Im Gegensatz dazu brauchst du bei Lautsprechern immer eine gewisse Grösse, um den Bass wirklich zu hören und zu fühlen. Doch mit solchen Kopfhörern wie diese von Sony kriegst du für vergleichsweise wenig Geld sehr guten Sound. Ausserdem ist es sicher so, dass du die Lautstärke bei qualitativ so guten Kopfhörern nicht so extrem aufdrehen musst, weil du den Sound besser und detaillierter hörst. Die Leute wollen ja den Bass hören, den Druck spüren, was du hier ohne allzu hohe Lautstärke erreichst.

 

Welches Interesse haben Künstler ihre Musik in Hi-Res Audio zu produzieren?

Besserer Klang bringt mehr Details der Musik rüber, das Erlebnis ist intensiver.

 

 

Was ist dir als Musiker am wichtigsten? Der Bass oder melodische Stimmung?

Das kommt auf den Musikstil an, bei Clubmusik etwa ist der Bass schon sehr wichtig. Bei einer Radiosingle ist der nicht ganz so wichtig, da die Wiedergabe auf Lautsprechern geschieht, wo der Bass sowieso kaum zur Geltung kommt. Wenn ich mit Domenico Ferrari Clubmusik produziere, achten wir besonders auf den Bass, seine Frequenzen, seine Lautstärke, auf das richtige Mass. Bei elektronischer Musik hast du enorm viele Möglichkeiten, bei deinem Stück an Feinheiten herumzubasteln. Du hast ein Arrangement, mit dem du die Musik und den Klang immer wieder verändern und variieren kannst.

 

Was sind verschiedene Kompressionsstufen, was bedeutet kbps?

Bei der digitalen Musik hast du einen ähnlichen Engpass, wie früher beim analogen Tape (Kassetten). Die Breite des Bandes bestimmte, wie viel Information aufnehmbar war. Dann wurde mit der CD ein digitaler Datenträger entwickelt, der Musik in hoher Qualität speicherte. Doch es blieb nicht dabei: Als das Internet kam und die Festplatten wuchsen, ging es plötzlich darum, wie man die Musik so klein kriegen kann, dass ein Song nur noch ca. 3 bis 4 Megabyte gross ist. Das MP3 wurde entwickelt, bei dem es darum ging, die Musik von der speicherintensiven CDUQualität runterzurechnen. Überflüssige Informationen wurden entfernt (Wenn man die Gitarre an gewissen Stellen aufgrund des lauten Schlagzeuges z.B. nicht mehr hört, werden diese Daten automatisch entfernt). Die Kilobits per second (kbps) kannst du so runterfahren, dass der Hörer den Song als den solchen erkennt. Die Brillanz und das Detail geht dabei aber verloren. Nach der Erfindung von MP3 war es wichtig, möglichst viele Songs auf ein Gerät laden zu können.

 

Heute aber ist die Grösse der Daten kein Problem mehr, da die Festplatten gross genug und die Internetanschlüsse schnell sind, weshalb wir uns auf die Qualität des Sounds konzentrieren können.

Was macht die neuen Hi-Res Kopfhörer von Sony speziell?

Indem sie via USB- oder Smartphone-Datenkabel angeschlossen werden können und die D/A-Wandlung im Kopfhörer geschieht, entfällt der verlustreiche Weg über den üblicherweise schlechten Audioausgang von Mobilgerät oder Computer. Für den User bedeutet das eine bessere Qualität auf unkomplizierte Art.

 

Wieso kannst du sie zur Musikwiedergabe empfehlen?
Es sind solide, elegante, gut verarbeitete Kopfhörer.

 

Überzeugt? Dann mach bis am 20. Dezember 2014 mit und schreibe uns eine Mail mit Betreff: «Sony Hi-Res XMAS Present» an info@ash-artfashion.com! Wir verlosen einen Sony Kopfhörer MDR-1ADAC im Wert von CHF 529.–! Good luck!

 

Dieser Beitrag wurde von SONY gesponsert.

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